Für Eltern

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Tipps

  • Planen Sie den Schulweg, bevor die Schule beginnt
    Der kürzeste oder schnellste Weg ist nicht immer der sicherste. Wählen Sie eine kinderfreundliche Route zur Schule bzw. zur Bushaltestelle. Versuchen Sie, den Weg aus Kinderperspektive zu sehen. Wo gibt es problematische Überquerungen und worauf muss man dort besonders achten? Liegen Notinsel-Geschäfte auf dem Weg oder in der Nähe?
  • Wie können Sie als Eltern zur Sicherheit Ihrer Kinder beitragen?
    Nutzen Sie den Schulwegplaner auf unserer Homepage. Lassen Sie sich die Notinsel Geschäfte in Ihrem Umkreis anzeigen und drucken Sie die Karte aus. Legen Sie den genauen Weg von zu Hause zur Schule und wieder zurück gemeinsam mit Ihrem Kind fest. Weisen Sie auf mögliche Gefahren hin.  
    Zeigen Sie Ihren Kindern, wo Notinseln sind. (Notinsel-Zeichen beachten).
    Weisen Sie Ihre Kinder auf weitere Orte hin, an denen sie im Gefahrenfall sicher sind (z.B. Polizei, Verwandte etc.).  
  • Laut und Bestimmt - Schreien ist gut !
    Ermutigen Sie Ihr Kind, wenn es sich in einer Gefahrensituation befindet, laut auf sich aufmerksam zu machen, z. B.laut HILFE oder FEUER schreien. Ziel ist, dass möglichst viele Menschen aufmerksam werden.
  • SIE ist besser als DU
    Ihr Kind sollte Erwachsene (potentielle Täter) immer siezen: Lassen SIE mich in Ruhe!!!  anstatt  Lass mich in Ruhe...
    Damit wird Dritten eindeutig signalisiert, dass Ihr Kind von einer fremden Person bedrängt wird.
  • Was kann Ihr Kind im Notfall tun?
    Wegrennen:
    - sobald es von einer Person angefasst wird / sich bedroht fühlt / von anderen Kindern geschlagen wird  
    - immer belebte, sichere Zufluchtsorte aufsuchen 
    - ein Notinsel-Geschäft aufsuchen: Unsere Partner wissen genau, was in einer Notsituation zu tun ist. Sie können telefonisch Hilfe holen oder
      sofort das Elternhaus anrufen 
    NEIN! sagen:
    - Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es jedem Erwachsenen gegenüber Grenzen setzen und NEIN! sagen darf.  
    - Ihr Kind ist nicht verpflichtet, mit Fremden zu reden oder Auskünfte zu geben. Niemand braucht heute mehr nach der Uhrzeit zu fragen. 
    - Es muss sich nicht anfassen lassen oder fremde Personen anfassen. 
  • Was Sie noch tun können:
    Planen Sie genügend Zeit für den Weg ein, vermeiden Sie morgendliche Hektik. Vermeiden Sie es, Ihrem Kind Angst vor Fremden einzuflößen; informieren Sie sachlich über mögliche Gefahren. 

    Machen Sie Ihr Kind stark. Ihr Kind ist eine eigene Persönlichkeit, deren Selbstbestimmung man voll akzeptieren muss.